Die Fa. Lumara unterstützt seit 2010 als „Helferkreis Nördlingen“ die Stiftung Christlicher Entwicklungsdienst (CED) mit Sitz in München.

Der Christliche Entwicklungsdienst, kurz CED genannt, wurde im Jahr 1992 von der Tropenärztin Dr. med. Susanne Pechel gegründet. Die Stiftung wurde durch die Regierung von Oberbayern als gemeinnützige Stiftung des Bürgerlichen Rechts anerkannt. Der CED bekommt weder staatliche noch kirchliche Zuschüsse und finanziert seine Hilfeleistung ausschließlich durch Privatspenden.
„Hilfe zur Selbsthilfe“ ist das Ziel der durch die Stiftung geförderten Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Die Art der Hilfeleistung durch den CED ist vielseitig und beinhaltet den Bau von Armenhäusern, Krankenstationen, Schulen, Ausbildungszentren, Brunnen und Bewässerungssystemen, Behindertenheimen sowie Entwicklungshilfearbeiten im Rahmen der Obdachlosenhilfe, Gesundheitserziehung, Schulausbildung, HIV/AIDS-Hilfe und die Betreuung von AIDS-Waisen.

Die Hilfsprojekte des CED werden ausschließlich durch einheimische Kräfte bzw. Entwicklungshelfer geleitet, die seit vielen Jahren vor Ort leben und somit in ihrer Hilfeleistung auf gefestigte und gewachsene Strukturen im Land zurückgreifen können. Durch die Unterstützung der einheimischen Kräfte stärkt der CED die gewachsenen Infrastrukturen vor Ort und fördert damit eine „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Durch großzügige Spenden, die durch Sammlungen, Veranstaltungen und Firmenspenden, durch engagierte Mitarbeiter und Kooperationspartner der Firma Lumara gewonnen wurden, konnte der CED-Nördlingen in den vergangenen Jahren in Indien viel Gutes bewirken: In Kerala konnte ein Lieferwagen erworben werden, der vier Armenhäuser für Obdachlose, behinderte und kranke Menschen in der Region mit Lebensmitteln und Sachspenden aus der Nachbarschaft versorgt. Emma Lutz besuchte damals das Hilfsprojekt und erfuhr vor Ort die große Not und Hilfsbedürftigkeit der Menschen in Indien. So wurde die Hilfe weiter fortgesetzt und ein Obdachlosenheim für arme, alte und kranke Menschen in Chennai mit dem Bau einer Solaranlage unterstützt. Dadurch hat das Armenhaus für über 100 Menschen heute eine nachhaltige und kostengünstige Stromversorgung. Seit Dezember 2013 beteiligt sich der Helferkreis unter der Leitung von Emma Lutz und ihrer Schwester Brigitte Weng, aktiv am Bau einer Grundschule für Kinder aus den Armenvierteln von Piali (Kalkutta). Lumara mit seinem Nördlinger CED-Helferkreis trug dazu bei, dass der erste Bauabschnitt der Schule Anfang 2014 fertiggestellt werden konnte. Zur Eröffnung der Schule reisten Lumara-Geschäftsführerin Emma Lutz mit ihrer Tochter Tamara im Februar 2014 gemeinsam mit der CED-Vorsitzenden Dr. Susanne Pechel und CED-Stiftungsratsmitglied Prof. Dr. Dr. Fuat Oduncu nach Piali und konnten die farbenfrohe und fröhliche Eröffnungsfeier miterleben.